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Krokusblitze
Setup: Auf der Kamera (1) ist der Funksender für alle Blitze angebracht. Darauf direkt ein Ringblitz (2), der für die direkte Beleuchtung sorgt. Auf dem ersten Funkempfänger sitzt der nächste Blitz (3), der für das Licht von unten (also eigenlich ja oben) sorgt. Damit das Licht nicht zu hart wird, habe ich einen Bouncer (6) verwendet. Um Licht von der Seite zu bekommen, blitzt der nächste Blitz (4), der auch über einem entsprechenden Funkempfänger sitzt.
Für den schönen weißen Hintergrund sorgt dann der nächste Blitz, vor dem die große Softbox (5) sitzt. Den Krokus (7) hab ich mit einem kurzen Stück Schnur an die Lampe gehängt (weil ich kein Stativ mehr hatte ;-)).
Vorgehen: Bei 4° Außentemperatur habe ich einen Krokus ins Haus geholt und an die Lampe gehängt. Dann habe ich noch etwas Wasser draufgesprüht und los gehts. Die Kamera auf Serienaufnahme gestellt und dann 250 Aufnahmen mit 30 Sekunden Abstand.
Aufgrund der Wärme ging die Blüte immer weiter auf. Davon habe ich dann ein kurzes Video erstellt (s.u.). Ein Bild aus dem Video sehen wir oben.
Bearbeitung: Außer der Bilddrehung und ein wenig Erhöhung der Farbsättigung war nicht viel nötig. Das ist der Vorteil, wenn man mit aufwendiger Lichtsetzung viel Zeit in die Vorbereitung steckt.
Weitere Bilder aus anderen Perspektiven dieser Fotosession habe ich in meine Makrogalerie eingestellt.
Krokustimelapse: So und hier ein kurzes Video aus den 250 Bildern:
